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    Alles neu macht der Juli!

Jurbarkas – unsere Partnergemeinde in Litauen

Seit dem Jahr 2000 haben wir Kontakt zur Kirchengemeinde in Jurbarkas. Mit unseren Mittel und Möglichkeiten helfen wir so gut, wie es uns möglich ist und pflegen einen guten Kontakt miteinander. Es gibt einen Freundeskreis, der für die Gemeinde spendet. Das sind Menschen, die „Ein Herz für Litauen“ haben. Seien auch Sie dabei.

Mutter-Kind-Haus in Skirsnemunė

Bild mit zwei Kindern im Mutter-Kind-Haus in Skirsnemunė

Die Ev.-luth. Kirchengemeinden von Skirsnemunė und Jurbarkas bitten um Hilfe.

Im Mai diesen Jahres wandte sich die Mutter einer Konfirmandin an die Gemeinde.

Sie hatte sich entschlossen, den gewalttätigen Ehemann zu verlassen, hatte aber keine Möglichkeit anderswo zu wohnen. Neben der 14-jährigen Tochter hat sie einen 7-jährigen Sohn.

Die Gemeinde nahm sie im Pfarrhaus von Skirsnemunė auf, das lange unbewohnt war. Dort lebt schon seit mehr als einem Jahr eine Frau mit drei Kindern im Alter von 4, 6 und 7 Jahren, die ebenfalls vor Gewalt in der Familie geflohen ist.

Das Haus ist allerdings eigentlich nicht mehr bewohnbar. Es gibt keine sanitären Anlagen. Die Bewohner benutzen ein Plumpsklo im Garten und holen Wasser aus dem Ziehbrunnen. Die beiden Frauen mit ihren Kindern sind dankbar über die Wohnmöglichkeit, pflegen den Garten sorgfältig und haben den Kindern ein schönes Spielhaus gebaut. Allerdings ist eine Verbesserung der Wohnsituation dringend erforderlich.

Es gibt in der ganzen Region keine Einrichtung, die Frauen und Kindern Zuflucht vor häuslicher Gewalt anbietet. Ein solches Haus wird aber offensichtlich gebraucht.

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Skirsnemunė hat sich deshalb entschlossen, das Pfarrhaus zu einem Mutter-Kind-Haus auszubauen.

Zur Zeit werden aus Eigenmitteln der Gemeinde im Erdgeschoss 3 Zimmer, jeweils mit Badezimmer, eine Gemeinschaftsküche und ein Gemeinschaftsraum hergerichtet. Das Erdgeschoss soll bis zum Winter fertig gestellt werden und könnte dann drei Familien aufnehmen.

Die Innenausstattung mit Sanitär, Küche und Heizung kann die Gemeinde aus eigener Kraft aber nicht finanzieren.

5000 Euro wären ausreichend für einen Heizbrennen und die Ausstattung der drei Badezimmer mit Toiletten, Waschbecken, Duschkabinen, Armaturen und Boilern.

Im kommenden Jahr 2009 soll in einem zweiten Bauabschnitt das Dachgeschoss ausgebaut werden. Wenn das Dach auf der Rückseite angehoben wird, können weitere sieben Zimmer eingerichtet werden, die jeweils eine Frau mit Kindern aufnehmen können. Notwendige Massnahmen dafür: Planung, Dach neu decken (bisher: Asbest-Schiefer), Fenster, sanitäre Einrichtung, Gemeinschaftsküche. Für den zweiten Bauabschnitt sind noch einmal etwa 30.000 Euro erforderlich.

Die aufgenommenen Frauen und Kindern sollen in Zukunft fachlich qualifiziert beraten und unterstützt werden. Personalkosten für eine Sozialarbeiterin, sowie für Verwaltungs- und Reinigungsarbeiten hat die „Aktion Mensch“ für die Jahre 2010-2012 bereits bewilligt, vermittelt durch das Diakonische Werk der Nordelbischen Kirche in Rendsburg.

Die Aufnahme der beiden Familien findet in der Region bereits starke Beachtung und Anerkennung. Eine solche Einrichtung hilft auch der Kirche, die christliche Botschaft der Nächstenliebe und Hilfe für die Schwachen glaubwürdig zu verkündigen.

Die Kirchengemeinden von Skirsnemune und Jurbarkas bitten Sie, das Mutter-Kind-Haus in Skirsnemunė zu unterstützen, damit die Pläne verwirklicht werden können.

Spendenkonto der Diakoie-Sandora Jurbarkas:
JURBAKO EVANGELIKŲ LIUTERONŲ PARAPIJOS DIAKONIJA „Jurbarko sandora“
LT 644010044300260848AB DB NORD Bank of Lithuania
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